Hundezentrum Hirsch
Zwinger vom Moosanger
Hof 2
87629 Füssen Weißensee

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Hundetherapie

Der Hund vermittelt ein Gefühl von Sicherheit, Kameradschaft, Intimität und Konstanz, was zu einem psychischen und physischen Wohlbefinden beiträgt.
Hunde spüren die Gemütszustände beim Menschen und agieren danach.
Ich muss dem Hund nicht sagen, „Heute geht es mir nicht so gut“ – er weiß es.
Ebenso erheitert mich der Hund und ich kann meine Sorgen und Schmerzen vergessen.
Der Partner Hund erhöht die Lebensqualität und das Selbstvertrauen und gibt dem Menschen das Gefühl des vollkommenen Angenommenseins, wobei man mit Sicherheit seine Sorgen und vor allem Schmerzen vergessen kann.

Seit 2001 führen wir in verschiedenen Einrichtungen (z.B. BKH, Behindertenwerkstätten, Fachklinik Enzensberg u.a.) therapeutische Maßnahmen mit Hunden sehr erfolgreich durch.

 

 

Was ist die Hundetherapie?

Bei der Hundetherapie wird der Hund als Medium verwendet, um die Erkrankung oder Behinderung des Patienten zu erleichtern, oder um alternative Verhaltensweisen zu trainieren.

Zudem können Aggressionen und Ängste abgebaut werden.

 

 

Wie läuft diese Therapie ab?

Der Patient lernt seinen Körper wieder gezielt wahrzunehmen. So kann z. B. ein Hund, der auf dem Patienten im Rollstuhl sitzt eine Reaktion auslösen. Der spastische Patient wird locker und gelöst und der Schlaffe lernt, seine Muskeln anzuspannen, um den Hund zu streicheln.

Hunde wirken einerseits beruhigend, andererseits funktioniert ihre Kommunikation anders, als die zwischenmenschliche. Diese Verschiebung der Kommunikationsweise bewirkt, dass zwischen Hund und Patient offener interagiert wird. Hunde besitzen einen hohen Aufforderungscharakter. Die dadurch ansteigende Therapieakzeptanz der Patienten führt zu schnellerer Krankheitseinsicht, was die Therapieerfolge erheblich steigert.

 

 

Wo wird die Hundetherapie angeboten?

Ein großer Vorteil von Hunden gegenüber Delfinen, Pferden und Lamas ist die Transportmöglichkeit. Mit Hunden kann man in Altenheimen, in Schulen, in psychiatrischen Anstalten und in Behinderteneinrichtungen arbeiten. Auch in der Familien- und Gruppentherapie sind Hunde sinnvoll.

 

 

Für wen ist die Hundetherapie gedacht bzw. sinnvoll?

In den Bereichen, in denen keine oder nur minimale Verbalkommunikation möglich ist (Sprachstörungen, Sprachbarrieren, Gehörlosigkeit, Autismus -mit Vorsicht!-), gilt die hundegestützte Therapie als besonders effektiv.

Auch für Menschen, die im Rollstuhl sitzen, fast bewegungsunfähig sind und kaum noch etwas von ihrer Umwelt wahrnehmen, kann der Hund sinnvoll sein.

Der Mensch muss in diesem Fall nicht zum Hund kommen, sondern der Hund kommt zum Menschen.

 

Der größte Vorteil gegenüber anderen tiergestützten Therapieformen ist wohl, dass der Hund von sich aus einen hohen Aufforderungscharakter aufweist und überall mit hingenommen werden kann.